Ist für immer nicht viel schlimmer? von Sarah Hogle

*Rezensionsexemplar* Ist für immer nicht viel schlimmer? Ist nicht der typische Liebesroman, wie ich ihn normalerweise lese. Es ist vielmehr ein komplett überspitzer Roman, bei dem die Vorbereitungszeit zur Hochzeit für beide Partner zur Hölle werden. In diesem Fall für Naomi und Nicholas, die beide versuchen den anderen dazu zu bringen, die Hochzeit zuerst abzusagen.

Allgemeine Informationen

Titel: Ist für immer nicht viel schlimmer?
Seitenzahl: 448
Autor: Sarah Hogle
Genre: (Liebes-)roman
Verlag: Blanvalet Verlag
Kosten: 10,00€ online bei Amazon*
Erschienen am: 15. November 2021

Hier das Backcover zum Nachlesen:

Meine Meinung zu Ist für immer nicht viel schlimmer?

Der Schreibstil von Sarah Hogle

Sarah Hogles Intention war wohl den Roman möglichst amüsant und humorvoll wirken zu lassen. Sie überspitzt dabei nicht nur ihre Charaktere, sondern auch so einige Situationen. Mir viel es unglaublich schwer in diesen Schreibstil herein zu finden. Ich konnte mich damit wirklich nicht anfreunden. Trotz der Methode „moderne“ Kommunikation, wie Textnachrichten einzubauen, lies sich das Buch für mich unheimlich schwierig. Ich wurde einfach nicht warm mit dem Schreibstil.

Die Story von Ist für immer nicht viel schlimmer?

Naomi und Nicholas sind verlobt. Doch seit der Verlobung benimmt sich einer schlimmer als der andere. Beide versuchen den jeweils anderen Partner so zu verschrecken, dass dieser die Hochzeit absagt. Die nebenbei bemerkt zu fast 100% von Nicholas Mutter geplant wird. Mitspracherecht der beiden kennt sie nicht. Doch Muttersöhnchen Nicholas traut sich nicht gegen seine Mutter vorzugehen und hält zu ihr, anstelle zu seiner Verlobten. Auch Naomi versucht Nicholas eher loszuwerden. Genauso stellt man sich die Planungszeit für die Hochzeit wohl nicht vor. Doch das scheint die beiden eher anzutreiben, sich gegenseitig vergraulen zu wollen, als zusammen zu halten.

Leseempfehlung?!

Eins kann man wirklich sagen, es handelt sich hier definitiv nicht um einen 0 8 15 Liebesroman. Vielmehr soll der Roman durch Überspitzungen eher humorvoll sein. Wirklich amüsant, fand ich ihn ehrlich gesagt nicht. Mir fiel es unheimlich schwer in die Geschichte zu kommen. Ich fand beide Protagonisten grauenhaft und konnte keinerlei Bindung zu ihnen aufbauen.

Das Buch ist keinesfalls schlecht und ich kann mir vorstellen, dass viele es vermutlich sehr gut finden, eben weil es nicht der 0 8 15 Liebesroman ist. Dennoch konnte ich mit der Art Humor von Sarah Hogles leider nicht viel anfangen. Die Story hat definitiv Potenzial. Doch, wenn man mit dem Schreibstil und dem Humor nicht so ganz warm wird und die Protagonisten nicht so greifbar sind, wird es schwierig ein Buch wirklich toll zu finden.

Habt ihr den Roman schon gelesen? Oder denkt ihr er wäre etwas für euch?

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Ein Gedanke zu „Ist für immer nicht viel schlimmer? von Sarah Hogle“

  1. Hm, warum dann erst verloben? Ich finde, man kann auch ohne Trauschein glücklich miteinander sein – sag ich mal so als Single, der in den nächsten 100 Jahren keine Hochzeit geplant hat! Mit Liebesromanen tue ich mich deshalb auch ein wenig schwer, aber vielleicht wäre das mal was anderes, auch wenn der erwähnte Schreibstil möglicherweise auch nicht meinen Geschmack trifft! Mal schauen!

    Liebe Grüße
    Jana

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