Sophia Money-Coutts – Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?

*Rezensionsexemplar* Kann ich jetzt bitte mal mein Herz zurückhaben? Genau das denke ich mir auch schon die letzten Wochen. Der Titel hat mich wirklich fasziniert, genau wie das Buchcover. Es ist mein erster Roman, den ich von Sophia Money-Coutts gelesen habe. Es geht um Polly, die bei einem Magazin als Journalistin arbeitet. Während eines Interviews lernt sie den als Playboy geltenden Junggesellen Jasper kennen, und damit nimmt ihr bisheriges Singleleben eine unerwartete Wendung.

Allgemeine Informationen

Titel: Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?
Seitenzahl: 560
Autor: Sophia Money-Coutts
Genre: Liebesroman
Verlag: Penguin Verlag
Kosten: 10,00 € online bei Amazon*
Erschienen am: 13. Januar 2020

Hier das Backcover zum Nachlesen:

Meine Meinung zu Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?

Einteilung/Schreibstil – Das Buch ist in 17 Kapitel unterteilt. Bei 560 Seiten, sind die Kapitel also ziemlich lang. Die Story wird aus Sicht von Polly erzählt. Interessant fand ich, dass im Buch alle Seiten einen ca 0,5 cm breiten pinken Rand haben. Das habe ich so noch nicht erlebt. Die Sprache ist sehr leicht verständlich und modern gewählt.

Die Story – Polly ist dreißig und seit Ewigkeiten Single. Sie hat einfach kein Glück mit Männern. Als Journalistin arbeitet sie bei dem Magazin Posh!. Dafür muss sie ein Interview mit dem als Playboy geltenden Marquess Jasper führen. Doch nach diesem Interview ändert sich ihr Singleleben schlagartig, alles läuft drunter und drüber und sie ist mitten drin und weiß nicht mehr weiter.

Leseempfehlung?!

Ich möchte zuerst loswerden, dass ich das Buch nicht schlecht fand. Allerdings würde ich es auch nicht als richtig gut bezeichnen. Die Geschichte um Polly und Jasper war wirklich interessant und mitreißend. Allerdings ging es dann Zwischendurch noch um Pollys Mutter, die eine schwere Diagnose bekommt, deren Liebesleben und um die Hochzeit von Pollys bester Freundin… Man bekommt schlichtweg das Leben von Holly mit allen Nebeneffekten von ca. einem dreiviertel Jahr erzählt. Für mich war es abseits der Hauptgeschichte tatsächlich zu viel drumherum, was mich tierisch genervt habe, sodass ich zu einem Mittel gegriffen habe, was ich bei Büchern echt ungerne mache. Immer wenn es von dem Hauptstrang wegging, habe ich die Seiten nur grob überflogen, und dann dort weiter gelesen, wo der Hauptstrang wieder aufgenommen wurde.

Wäre auf die vielen Einzelheiten, die nicht direkt etwas mit dem Hauptgeschehen zu tun haben, verzichtet worden, wäre der Roman zwar einiges Kürzer, aber auch deutlich ansprechender für mich gewesen. So war es ein Roman, der vollkommen in Ordnung war, mehr leider aber auch nicht.

 

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